Existenzgründung - Service

Bayern

Aktuelle Meldungen aus dem Bundesland.

Gewerbeanmeldungen im 1. Halbjahr 2010

Im 1. Halbjahr 2010 wurden von den Gewerbeämtern in Bayern insgesamt 78.665 Gewerbeanmeldungen und 57.789 Gewerbeabmeldungen mitgeteilt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung handelt es sich bei 82,5 Prozent der Gewerbeanmeldungen um Neugründungen (+7,7 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2009) und bei 74,5 Prozent der Gewerbeabmeldungen um vollständige Aufgaben (-5,6 Prozent). Die mit Abstand meisten Anmeldungen und Abmeldungen wurden auch im aktuellen Berichtszeitraum für die Wirtschaftsabschnitte "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz", "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" und "Baugewerbe" festgestellt. Den höchsten Zuwachs gab es mit rund 75 Prozent im Bereich "Energieversorgung".

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Meister-BAföG 2009 stärker in Anspruch genommen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt nahm 2009 die Inanspruchnahme der Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) weiter zu. Insgesamt erhielten 46.700 Personen das sogenannte "Meister-BAföG", das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Förderzusagen stiegen ebenfalls deutlich an. 2009 wurden in Bayern 124,6 Millionen Euro für Leistungen nach dem AFBG bewilligt. Im Vorjahr lag der finanzielle Aufwand noch bei 102,2 Millionen Euro. Der durchschnittliche Förderbetrag pro Fall lag damit bei 3.684 Euro (2008: 3 456 Euro).

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Mit "FLÜGGE" zum erfolgreichen Unternehmen

Sieben neue Gründungsprojekte aus Bayerns Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften unterstützt das Wissenschaftsministerium in diesem Jahr im Rahmen des "Bayerischen Förderprogramms zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz" (FLÜGGE). Die Gründungsvorhaben der erfolgreichen Teilnehmer der diesjährigen Förderrunde von FLÜGGE sind an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München (mit zwei Projekten) sowie den Hochschulen für angewandte Wissenschaften München, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt angesiedelt. Das Förderprogramm FLÜGGE bietet Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern die Chance, für bis zu zwei Jahre in Teilzeit an einer Hochschule zu arbeiten und parallel dazu ein Unternehmen aufzubauen.

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Fördereinrichtungen bündeln Finanzierungsangebote für den Mittelstand

Seit dem 2. August kann der bayerische Mittelstand auf das neue Förderangebot "Kombiprodukt Bürgschaft und Beteiligung" zugreifen. Das Angebot besteht aus einem verbürgten Kredit sowie einer stillen Beteiligung und ist eine gemeinsame Initiative von Bürgschaftsbank Bayern, LfA Förderbank Bayern und BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft. Das Kombiprodukt richtet sich mit Gesamtbeträgen von 100.000 Euro bis 500.000 Euro an kleine und mittlere Unternehmen. Die Bürgschaftsbank Bayern übernimmt Bürgschaften in Handwerk, Handel, Hotel und Gaststätten sowie Gartenbau. Die LfA Förderbank Bayern übernimmt die Bürgschaften aus den Bereichen der mittelständischen Industrie und des Dienstleistungsgewerbes. Die typisch stille Beteiligung kommt von der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft. Anträge für das Kombiprodukt können über die Hausbanken gestellt werden.

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Aufschwung kommt in Bayerns Mittelstand an

Im ansetzenden Wirtschaftsaufschwung der ersten sechs Monate 2010 hat sich die LfA als Liquiditätsbeschaffer und Risikoträger für mittelständische Betriebe bewährt. 2.900 Firmen erhielten Zusagen für Förderkredite über 720 Millionen Euro, gut 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum größten Teil gehen die Kredite in Modernisierungen; allein hierfür stellte die Förderbank 450 Millionen Euro bereit. Zugleich übernahm die LfA für rund 1.200 Unternehmen Bürgschaften und Haftungsfreistellungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro für neue Firmenkredite. Trotz der hohen Risikoübernahmen ist die Ertragslage der Förderbank nach wie vor solide. Damit hat die Förderbank allein im Rahmen des Bayerischen Mittelstandsschirms seit Anfang 2009 mehr als 3.100 Unternehmen geholfen, neue Kredite in einem Gesamtvolumen von über 800 Millionen Euro zu erhalten.

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Neues Regionalbüro der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" für Bayern

Kunst- und Kulturschaffende aus Bayern können sich nun kostenlos über Unterstützungs- und Förderangebote informieren: In München wurde das siebte von insgesamt acht Regionalbüros des bundesweit tätigen "Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft" vorgestellt. Das Büro bietet vor Ort individuelle Angebote wie Orientierungsberatungen und unterstützt die regionale Vernetzung der Akteure. Neben der Beratung in München selbst gibt es auch regelmäßige Sprechtage in Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Würzburg.

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