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Stift auf Schaubild mit Diagramm

Gründerinnen-/ Unternehmerinnen-Barometer

Um die Datengrundlage zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen zu verbessern, werden bestehende und regelmäßig erhobene Daten analysiert und systematisch zusammengeführt.

Bislang gibt es kaum aussagekräftige statistische Daten zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland. Die bestehenden Statistiken beruhen auf sehr unterschiedlichen Datengrundlagen, so dass insgesamt keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden können. So enthält zum Beispiel die Gewerbeanzeigenstatistik nur Gewerbetreibende, aber keine freiberuflich Selbständigen. Gerade bei den Freiberuflerinnen ist jedoch in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Der Mikrozensus wiederum erfasst die Anzahl der beruflich Selbständigen innerhalb der Gesamtheit der Erwerbstätigen in Deutschland. Und der KfW-Gründungsmonitor befragt 50.000 Gründerinnen und Gründer, um Aussagen zur Anzahl von Gründungen zu treffen.

Das Gründerinnen-/Unternehmerinnen-Barometer soll daher einen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage leisten. Innerhalb eines Referenzrahmens werden zukünftig die bestehenden, regelmäßig erhobenen Daten analysiert und systematisch zusammengeführt. Dabei werden Wechselwirkungen aufgezeigt und Ergebnisse gewonnen, die den Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Aktuelle Ergebnisse aus dem Gründerinnen-/ Unternehmerinnen-Barometer

Frauengründungen: Tendenz steigend

Berufliche Selbständigkeit bietet Entwicklungspotenzial. Immer mehr Frauen sind in den Freien Berufen, beispielsweise als Unternehmensberaterinnen, Ärztinnen oder Ingenieurinnen aktiv. Beachtlich sind die Gründungsaktivitäten von Frauen mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit: 2013 waren sie häufiger (8,9 %) als Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit (7,3 %) unternehmerisch selbständig. Außerdem sind Frauen mit hoher Qualifikation häufiger (12,6 %) als Frauen mit niedrigem Bildungsniveau selbstständige Chefin.

Attraktive Karriereoption Selbstständigkeit

Unternehmerische Selbständigkeit ist eine vielversprechende Alternative zu abhängiger Beschäftigung. Hohe Monatseinkommen werden häufiger von selbständigen Frauen als von abhängig beschäftigten Frauen erzielt. Zudem bietet die selbständige Erwerbstätigkeit Raum für flexiblere Arbeitszeitgestaltung. Bei Selbständigen sind die Geschlechterunterschiede hinsichtlich der Verteilung von Voll- und Teilzeitarbeit geringer als unter abhängig Beschäftigten: ein positiver Trend für die Karriereentwicklung von Frauen in der Wirtschaft.

Ansprechpartnerin:

Stefanie Neuffer
Telefon:  0711 - 12 32 532
E-Mail: 

Das Gründerinnen-/Unternehmerinnen-Barometer wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF) und Europäische Union (EU)

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